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Westfalen-Blatt, Freitag, 07. Mai 2010

Bingo für Kids Bingo für Kids Bingo für Kids

Kinder entdecken DRECKSHAGES Welt.

Bingo: Ubbedisser Grundschüler erleben bei Hillegosser Maschinenbau-Spezialist ein spannendes Programm.

Hillegossen: Zufriedene Kunden sind bei DRECKSHAGE selbstverständlich. Gestern gab es glückliche Kinder – gleich 25 Jungen und Mädchen. Die Viertklässler aus Ubbedissen waren zu Gast im Rahmen des “Bingo für Kids”.

Es war ein Vormittag nach dem Geschmack der Kinder. Und er hat den Verantwortlichen des Traditionsunternehmens an der Walter-Werning-Straße in Hillegossen selbst Riesenspaß bereitet. “Es war einfach klasse”, sagte Geschäftsführer Christian Jordan, als er die “Rasselbande” der Grundschule Ubbedissen nach vier Stunden auf den Rückweg verabschiedet. Was seinen Vater, Wolfgang Jordan, begeistert: “Fast jeder der 85 Mitarbeiter hat sich irgendwie mit den Gästen beschäftigt, bei einem der Gruppenstandorte vorbei geschaut und etwas für sich und unser Team mitgenommen.”

DRECKSHAGE, Problemloser für den Maschinenbau, war erstmals Gastgeber für ein Bingo-Projekt, mit dem das Netzwerk OWL Maschinenbau seit drei Jahren Kinder an das Berufsleben und Unternehmen der Region heranführen möchte. Projektleiter Thomas Buch (57): “Wir sind hier wirklich perfekt betreut worden.” Einen Vormittag lang hatten die Schüler, die von Lehrerin Ute Meter und drei Eltern begleitet wurden, anstelle des normalen Schulunterrichts Gelegenheit, verschiedene Bereiche des Unternehmens und unterschiedliche Tätigkeiten und Produkte kennenzulernen. DRECKSHAGE-Mitarbeiterin Ina Wömpner begleitete die Gruppen zu den insgesamt vier verschiedenen Stationen. Bei DRECKSHAGE, betont Thomas Buch, habe man sich besonders viel Mühe gegeben.

Nach den Eindrücken befragt, fielen die Antworten der Kleinen so verschieden aus wie die Stationen und Materialien. Marcel (10) schwärmte von der Kranfahrt im Hochregel. Hier hatten die Kids die Lagerung von Stahl und Kunststoff kennengelernt. Katharina (10) fand es toll, sich aus Alu-Profilen einen eigenen Bilderrahmen zu bauen. Alina (10) hatte es besonders gefallen, dass sie ihren Onkel, Thomas Wöhrmann, in der Firma getroffen hatte: “Der arbeitet nämlich hier.” Musa (10) präsentiert stolz ihr Namensschild: Die Buchstaben hat sie selbst an einer CNC-gesteuerten Anlage eingefräst. Und Silan (10) bringt es auf den Punkt: “Wir haben hier viel geschenkt bekommen. Und viel gelernt.” Klassenlehrerin Ute Meyer bedankte sich denn auch für einen ausgefüllten Vormittag: “Da gibt es viel nachzubereiten.”

Was sie an den modernen CNC-Maschinen in der Kunststoff-Zerspanung erwartet, hatten die Grundschüler schon im Unterricht vorbereitet. Mit Hilfe des Computers habe man sich thematisch eingestimmt. In der Sparte “Profile & Systeme” konnten die Jungen und Mädchen selbst fertigen. Die Werkstücke, sind sich die Erwachsenen einig, sind für viele der Kinder der erste Schritt in die spannende Berufswelt. Gestartet worden war das Bingo-Projekt vor drei Jahren bei Miele mit einem Staubsaugerprojekt, an dem die Stapenhorst-Schule teilnahm. Deren Schulleiter war damals Thomas Buch. Der ist jetzt pensioniert und widmet sich mit Begeisterung der Aufgabe, Kinder im Grundschulalter für die faszinierende Welt der Technik zu begeistern. DRECKSHAGE, weiß man bei OWL Maschinenbau, ist in Nachwuchsförderung vorbildlich. Buch: “Das passt zusammen.”

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