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Markt & Wirtschaft Westfalen 10/2009:
Heute blicken die Geschäftsleitung und die 125 Mitarbeiter auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück und sind stolz auf ein Unternehmen, das als Stahlhandel begann und sich als Zulieferer für den Maschinenbau einen Namen gemacht hat.
“Diese positive Entwicklung war nicht von vornherein vorgegeben, sondern ist das Ergebnis einer weitsichtigen Unternehmensphilosophie. Dass wir heute so gut aufgestellt sind, ist in erster Linie den Menschen im Unternehmen zu verdanken”, beschreibt der heutige geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Jordan. Mit seiner 35jährigen Zugehörigkeit zum Unternehmen hat der Bielefelder an der Erfolgsgeschichte mitgeschrieben. Die begann im Jahre 1924 als August Dreckshage das Unternehmen gründete und es konsequent für Blankstähle und später auch rostfreie Edelstähle aufbaute. 1950 übernahmen die Söhne des Gründers, Heinrich und Konrad Dreckshage, das Unternehmen und errichteten in mehreren Bauabschnitten an der Herforder Straße Büro- und Lagergebäude.
Mit der Übernahme der Verantwortung von Wolfgang Jordan als Geschäftsführer erfolgte ein weiterer Ausbau des Unternehmens. Geprägt von der Vision, dem Maschinenbauer alles, was er benötigt, aus einer Hand anzubieten, entstand ein umfangreiches Angebot an technischen Produkten der linearen Bewegungstechnik. Dass der Unternehmer damit den Zeitgeist und den Nerv des Marktes getroffen hatte, machte sich in einem verstärkten Wachstum bemerkbar. Die räumlichen Bedingungen erlaubten keine weitere Expansion, so dass ein Standortwechsel im Jahre 1993 notwendig wurde. An der Walter-Werning-Straße in Hillegossen entstand ein moderner Gebäudekomplex mit 1.650 Quadratmeter Büro- und 2.800 Quadratmeter Lagerfläche. Ein modernes Langgut-Hochregallager mit einer Kapazität von 3.000 Tonnen erhöhte die Flexibilität und die Lieferfähigkeit. 2007 wurde die Lagerfläche durch eine weitere Halle um zusätzliche 1.500 Quadratmeter erweitert.
Frisches Denken für bessere Produkte
In drei Geschäftsfeldern organisiert, bietet DRECKSHAGE heute dem Maschinenbau und dessen Zulieferern ein breites Produktspektrum mit insgesamt 16 Produktlinien. Dieses umfasst unter anderem den Produktbereich “Technische Kunststoffe”. Hinzu kam der Aufbau einer Fertigung für die Kunststoff-Zerspanung sowie neue Dienstleistungen, wie die Messtechnik. “Unsere Intention war es immer, unseren Kunden mehr zu bieten als der Wettbewerb. Dazu haben wir die Bedürfnisse bei den Kunden abgefragt und auf der Grundlage dieser Wünsche sind häufig neue Arbeitsfelder entstanden. Dabei ist der Maschinenbau immer unsere Kernzielgruppe geblieben. Produkte sind immer mehr austauschbar, deshalb möchten wir uns durch ein umfassendes Dienstleistungsprogramm differenzieren”, beschreibt Werner Schäper, langjähriger Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung, die Philosophie. “Vom Zuschnitt über die Kantenbearbeitung, Bauteilefertigung und komplette Montagen von Systemen aus Aluminium-Konstruktionsprofilen. Wir sehen uns als der Partner für den Maschinenbau, wenn es darum geht, alles aus einer Hand zu beziehen.”
Know-how und Kompetenz an drei Standorten
Neben dem Stammsitz Bielefeld agiert das Unternehmen seit einigen Jahren auch an anderen Standorten. Im Jahre 2000 wurde die JORDAN matcon Sp. z o.o. in Polen gegründet, um dort die Maschinenbauer und Metallverarbeiter mit hochwertigen Werkstoffen zu versorgen. Heute zählt das Unternehmen, seit 2006 mit einem eigenen Firmengebäude und 20 Mitarbeitern, zu den spezialisierten Werkstoffanbietern in Polen.
Vor drei Jahren wurde im Zuge der Unternehmensnachfolge das Maschinenbauunternehmen WEGNER GmbH in Werther übernommen, mit dem DRECKSHAGE bereits seit mehr als 25 Jahren erfolgreich im Bereich der Bearbeitung von technischen Komponenten kooperiert hat.
Die Zukunft fest im Blick
Diese “harten” Faktoren sind eine wichtige Basis, um wettbewerbsfähig zu bleiben und weitere Möglichkeiten für Innovationen zu schaffen. Unerlässlich ist auch das rechtzeitige Stellen der Weichen für eine erfolgreiche Unternehmensführung in der Zukunft. Das geschah im Hause DRECKSHAGE bereits vor einigen Jahren, als Sohn Christian Jordan in die Geschäftsleitung eintrat, so dass die Nachfolge gesichert ist. Der Faktor Mensch ist es außerdem, der im Mittelpunkt steht und der mit seinem Know-how und seiner Motivation einen großen Anteil am Erfolg des Unternehmens hat. “Wir pflegen eine sehr offene und persönliche Kommunikation. Bei uns gibt es keine Barrieren und Hierarchien, sondern ein auf Offenheit und Wertschätzung basierendes Miteinander aller Mitarbeiter. Freude an den Aufgaben und Spaß an der Arbeit sind die wesentliche Triebfeder für die Zukunft”, sagt Christian Jordan.
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