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DRECKSHAGE ENGAGIERT SICH FÜR PROZESSOPTIMIERUNG
…und der Lehrfabrik im IZF, Bad Oeynhausen unterstützt DRECKSHAGE Unternehmen bei der optimalen Gestaltung von Prozessen. Jetzt anmelden zum Kundenforum am 29.11.2011!
Lehrfabrik im Innovationszentrum Fennel
Antworten auf die Fragen von morgen
Unternehmen sind zunehmend gefordert, nach Optimierungspotenzialen zu suchen, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Jetzt können ihre Mitarbeiter gezielt lernen, die Wertschöpfung im eigenen Unternehmen zu erhöhen: Die Lehrfabrik in Bad Oeynhausen macht es möglich.
Zwölf Fach- und Führungskräfte in einer Fabrikhalle, umgeben von unzähligen Materialien. Hier stehen Tische, Wagen und Equipment durcheinander. Schmutz liegt überall herum. Ein chaotischer Zustand, von Übersichtlichkeit keine Spur. Um ihren Auftrag – ein Klemmbrett herzustellen – zu erfüllen, sind die Menschen jedoch gefordert, eine Struktur in das Chaos zu bringen, um die gestellte Aufgabe möglichst effektiv zu erledigen.
Die Männer und Frauen arbeiten nicht in einer real existierenden Fabrik, sie sind Teilnehmer einer fünfwöchigen Weiterbildung in einer Lehrfabrik. Ihre Motivation – bis ins kleinste Detail zu erfahren, wie Produktionsprozesse effektiver gestaltet werden können. Seit Anfang Mai hat die Lehrfabrik im Innovationszentrum Fennel in Bad Oeynhausen ihre Tore geöffnet und bietet Produktionsbetrieben und deren Mitarbeitern die Möglichkeit, Know-how in Sachen höhere Wertschöpfung und Ressourcenschonung zu erwerben. Sie ist neben der Lehrfabrik in der Hochschule Ansbach und in Herrieden die dritte Institution ihrer Art, deren Erfolgsrezept die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist. Das dort ansässige Centre of Excellence for TPM (Total Productive Management) setzt sich für die Verbreitung von betrieblichen Verbesserungsprogrammen ein. In Seminaren, Workshops und Arbeitskreisen trainieren Experten aus der Praxis zu den Themenschwerpunkten TPM und Lean Production, um Fach- und Führungskräfte zu befähigen, Verschwendung in allen betrieblichen Funktionsbereichen zu erkennen und zu beseitigen.
Wir bilden Verlustjäger und Problemlöser aus
“In der Lehrfabrik erwerben die Teilnehmer aktuelle Methoden und Werkzeuge, um die gesamte Fertigung effizient durchzuführen. Die Einrichtung beschränkt sich nicht nur auf Montageprozesse, sondern bildet die komplette Wertschöpfungskette eines Unternehmens ab, vom Rohmaterial mit Wareneingangsprüfung bis zum Versandprozess. An realen Maschinen werden Produkte für Kunden produziert”, beschreibt Dipl.-Ing. Lothar Terno. Der Geschäftsführer des Innovationszentrum Fennel (IZF) ist stolz, dass er das erfolgreiche Konzept der Fachhochschule Ansbach nach Bad Oeynhausen holen konnte. Die Idee, die hinter der Lehrfabrik steht, passt für Lothar Terno und sein Team ideal in die heutige Zeit. Die Dozenten kommen aus der Wirtschaft, kennen die Problematik von Unternehmen und wissen wo der Schuh drückt. Gezielt vermitteln sie Methoden, Werkzeuge und Ansätze für Veränderungsprozesse. “Viele Unternehmen haben gerade in der Krise feststellen müssen, dass sie sich ein stückweit anders aufstellen und deshalb einige Prozesse wirtschaftlicher gestalten müssen.
In den Unternehmen gibt es noch genügend Reserven, die nur entdeckt werden müssen.
Durch eine höhere Effektivität des Tuns eröffnet sich jede Menge Optimierungspotential”, so Institutsleiter Terno.
Die Lehrfabrik mit ihrer zukunftsweisenden Ausrichtung liefert Antworten auf die Frage, wie Produktionsunternehmen ihre Produktivität steigern und ihre Wertschöpfung erhöhen können. Diese Thematik ist zwar nicht neu, herausragend ist jedoch der Ansatz, wie Inhalte vermittelt werden. Hier wird nicht nur doziert, sondern Wissen und Know-how in die Breite transportiert. Die Teilnehmer setzen sich aktiv mit der Problematik auseinander und erleben selbst, wie sich der Produktionsprozess verschlanken lässt.
“Im Grunde genommen bilden wir Verlustjäger und Problemlöser aus”, so Lothar Terno.
Gut eine Woche brauchten die Teilnehmer des Seminars, bis die Halle für die Abwicklung des Auftrags hergerichtet war. Um diesen Zustand zu erreichen, gab es im Vorfeld viele Diskussionen. Gemeinsam erarbeiteten sie Verbesserungsideen. Im Mittelpunkt standen eine Vielzahl von Fragen: Wie lassen sich die Materialien platzieren, um sie im Produktionsprozess schnell an die Maschine zu bekommen?
Wie effektiv arbeiten alle Beteiligten des Produktionsprozesses zusammen? Wie lässt sich die Verschwendung von Zeit und Platz vermeiden? Wie groß muss ein Arbeitsplatz sein, damit die Aufgabe optimal erledigt werden kann?
Gemeinsam wurden die Arbeitsplätze zunächst im Modell gebaut, um die Möglichkeiten der Anordnung auszuprobieren und anschließend zu einer idealen Lösung zu gelangen.
“Zu Beginn des Seminars hat jeder Teilnehmer nur seinen eigenen Arbeitsplatz gesehen. Dieser musste funktionieren. Das zeigt deutlich, dass jedem einzelnen das Bewusstsein für den gesamten Prozess und das Wissen, was vor seinem und nach seinem Arbeitsgang getan wird, fehlte. Durch die unstrukturierte Lernumgebung sollten die Teilnehmer motiviert werden, genau hinzuschauen. Hier ging es darum, zu sensibilisieren und einen Denkprozess in Gang zu setzen. Nur durch das eigene Verstehen und Begreifen lassen sich Verhaltensänderungen erzielen”, hat Lothar Terno beobachtet.
Wirtschaftlich optimieren mit Rohrklemmsystemen von DRECKSHAGE
Erfahrung in Sachen Produktivitätssteigerung und Wertschöpfungserhöhung hat die August DRECKSHAGE GmbH & Co. KG. Seit einigen Jahren beschäftigen sich die Bielefelder mit dem Thema “Kontinuierlicher Verbesserungsprozess” (KVP). Regelmäßig werden Prozesse unter die Lupe genommen, um mögliche Verschwendung zu reduzieren und in kleinen, nachvollziehbaren Schritten die Produktivität zu erhöhen. Forschung und Entwicklung von Produkten, die die Wertschöpfung erhöhen, gehören seit langem zu den Herausforderungen des Mittelständlers. Seit gut 20 Jahren fertigen die Bielefelder mit dem KANYA-Baukastensystem eine ungeahnte Vielseitigkeit und professionelle Lösungen zur Betriebseinrichtung und Arbeitsplatzoptimierung. “Hier zeigt sich, wie sich der operative Teil mit unseren Mitteln beherrschen lässt”, beschreibt Werner Schäper, Mitglied der Geschäftsleitung.
Seit über 2 Jahren hat Dreckshage das “Flexible Rohrklemmsystem zur Umsetzung der Kaizen –und Lean Manufacturing – Gedanken” im Programm.
Das Rohrklemmsystem und das Profilsystem aus dem Hause DRECKSHAGE sind Ergebnisse dieser unermüdlichen Entwicklungsarbeit, die längst erfolgreich auf dem Markt etabliert und vielfach in enger Kooperation mit dem Kunden entstanden sind. “Die starke Konzentration auf die Bedürfnisse der Kunden und das gemeinsame Suchen nach einer Problemlösung haben hervorragende Ergebnisse hervorgebracht. Immer ging es darum, wie Unternehmen ihren Produktionsprozess effektiver und reibungsloser gestalten können”, so Werner Schäper, der vom Konzept der Lehrfabrik begeistert ist. Schließlich befinden sich beide auf gleicher Wellenlänge.
Während die Weiterbildungsinstitution mit theoretischen und praktischen Inhalten das Rüstzeug für mehr Effizienz vermittelt, stellt DRECKSHAGE das notwendige Equipment auf dem Weg zu mehr Effektivität bereit.
“Ein wichtiger Part unserer Unternehmensphilosophie war und ist die intensive Kooperation mit den Hochschulen. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung kann für beide Seiten eine win-win-Situation bedeuten. Deshalb war es für uns selbstverständlich, die Lehrfabrik in Bad Oeynhausen zu unterstützen”, beschreibt Werner Schäper die Motivation.
Das Ende des mehrwöchigen Besuchs der Lehrfabrik ist ein Erfolgserlebnis
Das zeigen die Reaktionen der bisherigen Teilnehmer, die motiviert an ihren realen Arbeitsplatz zurückgehen. “Es funktioniert, wir müssen uns nur daran wagen”, so das Fazit. “Aus der Praxis wissen wir, dass die Teilnehmer brennen, das Erlernte und Erlebte selbst umzusetzen. Von ihnen geht eine beeindruckende Initialzündung ins jeweilige Unternehmen aus”, weiß Lothar Terno.
Weitere Informationen: www.izfe.de und www.cetpm.de/akademie
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